Farb-Beispiel

Fantasy Schach-Set

Fantasy Schachbrett

model - print - engrave - checkmate

Die Entwicklung eines individuellen Schachspiels beginnt mit der Idee und der Konzeption der Figuren. Zunächst werden die Modelle in einem 3D‑Modelling‑Programm wie Meshmixer oder anderen Tools erstellt. Dabei entstehen grobe Grundformen, die anschließend durch iterative Verfeinerung detailliert ausgearbeitet werden. Symmetrien, Ornamentik und funktionale Aspekte wie Standfläche oder Stabilität werden berücksichtigt. Sobald die digitalen Modelle abgeschlossen sind, werden sie in ein druckfähiges Format (z. B. STL) exportiert und für den Resin‑3D‑Druck vorbereitet. Der Druckprozess erfolgt schichtweise: Flüssiges Harz wird durch UV‑Belichtung ausgehärtet, bis die komplette Figur aufgebaut ist. Nach dem Druck werden die Stützstrukturen entfernt, die Figuren gewaschen und im UV‑Licht nachgehärtet. Anschließend folgt die mechanische Nachbearbeitung – Schleifen, Polieren und gegebenenfalls das Auftragen von Grundierungen oder Farben, um die Oberfläche zu veredeln. Parallel dazu entsteht das Schachbrett. In einem Vektorgrafik‑Programm wie Inkscape wird zunächst das Raster mit 8×8 Feldern angelegt. Dieses Grundraster dient als Basis für die Gestaltung. Anschließend werden Muster, Ornamente oder Symbole in die Felder integriert, wobei die Vorteile von Vektorgrafik genutzt werden: Skalierbarkeit, exakte Symmetrien und präzise Linienführung. Der Rahmen des Bretts wird ebenfalls als Vektorgrafik entworfen, sodass er später für verschiedene Produktionsmethoden – etwa Lasergravur, Druck auf Holz oder Acryl – verwendet werden kann. Modellierung, Druck, Grafikdesign und praktische Erprobung greifen ineinander, bis ein technisch und mystisch-ästhetisch stimmiges Endprodukt entsteht.